von Arb Anton
Büttler Gustav
Carlin Patrick
Ender Alfred
Gut Roger
Hefti Ernst
Kunz Waibel Heidi
Röösli Nik
Sager Josef
Tanner Paul
Waibel Fritz
Carlin Patrick

Geburtsdatum:16.07.1975
Wohnort: Kriens, Beruf: Finanzberater
Hobby’s:Fussball (SC Kriens), Kaninchenzucht (Dreifarben-Kleinschecken), Luzerner Fasnacht (Guggenmusig Blattlüüs Luzern), Krienser Brauchtum (Geisslechlöpfe, Samichlaus)
Funktionen:Leiter Kommunikation / Pressechef beim SC Kriens


Wie kam ich zur Dreifarben-Kleinschecken-Zucht?
Als Kind besuchte ich im Obernau in der Kleintieranlage auch schon Kaninchenausstellungen. Mehr wusste ich eigentlich nicht von Kaninchen. Mein damaliger Schwiegervater, Walter Brunner, züchtete Dreifarben-Kleinschecken. So lernte ich auch Nik Röösli und Valentin Gut kennen, welche die gleiche Rasse züchten. Anfangs schaute ich „nur“ im Stall von Walter Brunner vorbei und fand seine Kaninchen „einfach schön“. Als sich der Gesundheitszustand von Walti verschlechterte, bot ich mich im 2007 an, jeweils am Wochenende die Kaninchenställe zu misten. Am Anfang hatte ich für die 18 Stallungen ca. eine Stunde für das Misten. Doch irgendwann hatte ich für die 18 Stallungen doppelt so lange. Nicht weil ich langsamer wurde, sondern weil mich die Rasse zu interessieren begann. Ich fragte oft bei Walti Brunner und Nik Röösli nach, warum, wieso und weshalb etwas so sei. In Walti und Nik fand ich zwei Lehrmeister, die mir das Wissen der Dreifarben-Kleinschecken-Zucht beibrachten und weitergaben.

Per 01.01.2008 wollte Walter Brunner in der Kaninchenzucht kürzer treten. So durfte ich die 18 Stallungen übernehmen. Nach nur einem Jahr „Anlernzeit“ nun plötzlich selber „Herr und Meister“ über Dreifarben-Kleinschecken-Kaninchen zu sein?! Entscheidungen selber zu treffen? Was, wann, wo und vor allem wie? Ich war froh, dass mir Walter Brunner und Nik Röösli weiterhin mit Rat und Tat zur Seite standen und dies auch heute noch tun. Ihnen habe ich vieles zu verdanken. Aus einem anfänglichen „nur Stallungen misten“ ist heute „ein leidenschaftliches Kaninchenzüchten“ geworden. Dreifarben-Kleinschecken zu züchten ist zwar sehr schwer, doch genau das ist es, was es interessant macht und mich fasziniert! Es macht Spass, mit Tieren zu arbeiten.

Auf Grund einer Veränderung im Privatleben musste ich die Kaninchen zügeln. In Ballwil konnte ich einen Teil einer stillgelegten Scheune beziehen. Heute habe ich 34 Stallungen. Die Dreifarben-Kleinschecken-Zucht ist für mich heute Leidenschaft, Faszination, Emotionen, Freude und Abschalten vom Alltagsstress! Jeden Abend geniesse ich es, nach dem Hirten im Stall noch hinzusitzen und einfach still den Dreifarben-Kleinschecken beim fressen zuzuschauen! In diesem Moment vergesse ich meistens alles um mich herum. Ich geniesse die Ruhe und beobachte die schönen Tiere. Ich habe das Gefühl, dass die Tiere einem viel zurückgeben. Dadurch verlasse ich oft den Stall mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht!

Da ich erst seit zwei Jahren Dreifarben-Kleinschecken züchte, stecke ich noch voll und ganz in den Anfängen des Lernprozesses. Ausgelernt hat man sowieso nie. Im Schweizerischen Dreifarben-Kleinschecken-Klub wurde ich gut aufgenommen und bin überzeugt, dass ich viel für meine Zucht profitieren kann. Und mit Nik Röösli, Walter Brunner und Valentin Gut sind drei Züchter um mich herum, von denen ich noch viel lernen kann und darf. Und ganz ehrlich (ohne mit der Absicht überheblich zu wirken), ich bin schon ein wenig stolz, eine so schöne Schweizer Rasse züchten zu dürfen. In diesem Sinne: Coniglio Heil!

Vereine
2008: Aufnahme KTF Kriens
2009: Aufnahme Schweizerischer Dreifarben-Kleinschecken-Klub an der GV vom 26.04.2009
2009: Aufnahme KZV Nidwalden